Senioren
5. Platz beim Super Oldie Cup 2011
Beim 3. SuperOldieCup (Ak Ü65) in Grevenbroich gingen die Greifswalder Uni-Volleyballer auch dieses Mal als eines von 10 Teams aus ganz Deutschland an den Start. Mit der Besetzung (h.v.l.n.r) Enno Schween, Karl Schween, Jürgen Jesche, Rainer Lübke, Günter Fetscher, Uwe Wurster und (v.v.l.n.r.) Klaus-Bernd Müller, Gerd Witt und Klaus Winter absolvierten die Alten Herren in 2 Tagen 6 Spiele und belegten bei nur 2 Niederlagen einen respektablen 5. Platz.
In der Vorrundengruppe A hatten sich die Greifswalder mit dem langjährigen Kontrahenten SV Reudnitz-Leipzig, dem SV Eiche Horn Bremen, der TSG Unterliederbach-Höchst und dem SV Buch-Berlin auseinanderzusetzen. Gegen die Bremer war es ein leichter „Aufgalopp“, denn in nur 25‘ wurde das Spiel mit 2:0(5,2) entschieden. Dies verleitete die Vorpommern zu einer etwas leichtfertigen Spielweise gegen die Berliner, die den 1.Satz mit 25:22 nach Hause brachten. Im 2.Gang wirkten die Bucher etwas gehemmt und gaben den Satz mit 25:21 ab. Hier kam jetzt eine Regeländerung zur Anwendung, nach der nicht nur die Finalspiele mit TieBreak, sondern alle Vorrundenbegegnungen bei Bedarf mit dem Entscheidungssatz zu spielen waren. Die Greifswalder waren nach dem 2.Satz doch etwas kalt geworden und unterlagen der Berliner Kämpfertruppe entscheidend mit 15:13 nach 60‘…
Wenn jetzt noch die Finalrunde erreicht werden sollte, mußte gegen unsere Leipziger ein Sieg her. Die Reudnitzer um den „Jungspund“ Rainer Bierisch ließen das aber nicht zu und bezwangen in 40‘ die Südschweden mit 2:0 (20, 15). Das letzte Vorrundenspiel gegen die Höchster Unterliederbacher schien eine „formale“ Sache zu sein, mußte aber mit vollem Einsatz gespielt werden und wurde mit 2:0(18, 17) in 38‘ gewonnen… Damit spielte man nun in der Gruppe um den 5. Platz.
Der Kreuzvergleich gegen den Gastgeber VSC 88 Grevenbroich geriet zu einer kurzrundigen Angelegenheit 2:0 (22, 15) für die Nordlichter, ehe man im Kampf um den 5. Platz erneut auf die Unterliederbacher traf. Im Gefühl des sicheren 1. Sieges ließ man aber die Zügel doch etwas schleifen und verlor prompt mit 22:25. Da es nun aber das letzte Spiel war, wurden alle Kraftreserven mobilisiert und der 2. und 3. Satz mit 25:15 und 15:7 gewonnen. Ein versöhnlicher Abschluß des kämpferischen Mai-Wochenendes…
Im dramatischen Finale besiegten die Reudnitzer den Vorjahresmeister VSG Bestensee (Wildau), bei dem die versammelten Oldies und die anwesende Bürgermeisterin Grevenbroichs hochklassigen Volleyball geboten bekamen.
Nicht umsonst stand der Super Oldie Cups unter dem Motto: 7000 Jahre Volleyballerfahrung …
Uwe Wurster
2. Platz bei DM Ü65
Uni Greifswald – deutscher Volleyball-Vizemeister der Ü65
Am 08. Mai 2010 wurden in der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts – Aschersleben – zum nun schon 4. Mal die inoffiziellen Deutschen Meisterschaften - der SuperOldieCup der Volleyball-Senioren - in der Altersklasse über 65 ausgetragen. Trotz zahlreicher Bewerbungen wurden aus organisatorischen Gründen nur 8 Mannschaften zugelassen.
Die HSG Universität Greifswald war nun das 1. Mal dabei und wurde „standesgemäß„ mit dem 2-maligen Cupgewinner 1. VC Wildau in eine Staffel gesetzt.
Das Team um Uwe Wurster absolvierte nach dem „Findungsspiel„ gegen Wildau – (0:2, -16, -15 verloren) eine Reihe guter Begegnungen, um im Finale wieder auf Wildau zu treffen...
Die Volleyballfreunde Hoyerswerda – ebenfalls ein ehemaliger DDR-Meister der Senioren – konnten sicher mit 2:0 (17, 16) bezwungen werden, so daß schon ein 1:1 gegen die Uni Magdeburg gereicht hätte, um ins Halbfinale zu kommen. Mit konzentrierten Angriffen und variabler Abwehr wurden dann die Magdeburger von Beginn an unter Druck gesetzt und der
1.Satz auch sicher mit 25:17 gewonnen. Dann aber erwachten plötzlich die Elbestädter und nutzten die „schwächelnde„ Spielweise der Greifswalder zum 25:18-Erfolg. Das reichte dann zum 2. Platz der Staffel, da der 1.VC Wildau keinerlei Blöße gab und alles gewann.
Das Halbfinale gegen den SV Warnemünde – 1. der Staffel B – wurde in hoher Konzentration absolviert, da diese Kämpfertruppe jede Unaufmerksamkeit ihrer Kontrahenten bestraft und diese Erfahrung hatten die Greifswalder leider mehrfach machen müssen. Dementsprechend ging es zur Sache und mit einem 2:0 (18, 23) konnte auch diese Klippe glücklich umschifft werden.
Das Finale gegen den Vorjahressieger Wildau entwickelte sich über weite Strecken zu einer ausgeglichenen Partie. Bis zum 18:18 kam keiner auf mehr als 2 Punkte weg. Dann setzte sich die größere Routine und Kompaktheit der Randberliner durch und der 1.Satz wurde mit 25:18 nach Hause gebracht. Der 2. Abschnitt begann ähnlich, aber Satzhalbzeit legten die Greifswalder zum 18:12 vor und dachten wohl schon diesen Satz gewonnen zu haben. Punkt für Punkt kämpfte sich der 1.VC Wildau zurück und nutzte schonungslos die nun aufbrechenden Unsicherheiten beim Gegner zum 25:23-Erfolg und damit zur Wiederholung des Titelgewinns. Die Greifswalder konnten neidlos die bessere Leistung anerkennen und gratulierten herzlich. Vielleicht klappt’s dann im nächsten Jahr in Grevenbroich mit einer Revanche ?
Die Abschlußplazierungen:
1. 1. VC Wildau
2. HSG Universität Greifswald
3. VSC Grevenbroich
4. SV Warnemünde
5. HSG Uni Magdeburg
6. TSV HAU Berlin-Buch
7. VF Blau-Weiß Hoyerswerda
8. SC Einheit Aschersleben
Uwe Wurster
