Licht und Schatten

Am letzten Samstag hatten die 2. Damen-Mannschaft der HSG ihren ersten großen Auftritt. Beim Turnier um den Bezirkspokal in Grimmen standen die ersten Pflichtspiele für das Team auf dem Programm. Dementsprechend aufgeregt war das Team, da diese Spiele auch eine Standortbestimmung für die kommenden Spiele in der Landesklasse darstellen.
Am Austragungsort angekommen, stellte sich heraus, das nicht alle gemeldeten Teams angereist waren und dadurch änderten sich die Besetzung der 2 Staffeln. Das Team bekam es mit den Mannschaften aus Dassow (Landesklasse West) sowie dem direkten Ligakonkurrenten PSV Neustrelitz 3. Im ersten Spiel trafen Dassow und Neustrelitz aufeinander. Das recht einseitige Spiel gewann Neustrelitz ungefährdet mit 3:0.  Im zweiten Spiel des Tages trafen nun die HSG-Damen auf Dassow. Nach anfänglichen Fehlern, die aus Unkonzentriertheit entstanden, bekam das Team den Gegner immer besser in den Griff und der erste Satz wurde mit 25:18 gewinnen. Auch in den nächsten beiden Sätzen dominierten die Hansestädter nach Belieben und gewannen verdient mit 3:0  (-18, -13, -16). Nach dem erfolgreichen Auftakt stand nun das "Halbfinale" gegen die Mannschaft aus Neustrelitz an.  Beide Mannschaften begannen sehr konzentriert und es entwickelte sich ein ausgelichenes Spiel mit zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten. Nach 18 spannenden Minuten konnten die HSG-Damen den ersten Satz mit 25:23 gewinnen. Der zweiter Satz stand dem ersten in Spannung nichts nach, die Neustrelitzer konnten das Spiel bis zum Stand von 11:11 offen gestalten. Danach konnten sich die Greifswalder etwas absetzten und kamen über 20:17  zu ihrem verdienten 25:18 Satzgewinn. Mit dem Selbstvertrauen aus den ersten beiden Sätzen wollten die Mannschaft nun im dritten Satz den Sack zu machen. Doch es kam anders als erwartet. Die Neustrelitzer änderten ihre Startaufstellung und begannen sehr druckvoll und führten, begünstigt durch zahlreiche Fehler der HSG-Damen, schnell mit 9:1. Dann besannen sich die Greifswalderrinnen auf ihre Stärken und kamen über 16:9 und 17:14 wieder auf 22:21 an Neustrelitz heran. Trotzdem hatte Neustrelitz das bessere Ende für sich und gewann den 3. Satz nach 22 Spielminuten mit 25:23. Also ging es in den 4. Satz. Der begann genauso wie der vorherige und Neustrelitz führte schnell mit 1:7. Auch nach der Auszeit kam das Team nicht in seinen Rythmus und verlor auch den vierten Satz, diesmal klar mit 25:13. Also musste das Spiel im TieBreak entschieden werden. Doch auch hier rannten die HSG-Damen einen Rückstand hinterher, den sie bis zum Satzende nicht mehr aufholen konnten. Neustrelitz gewann den 5. und entscheidenen Satz mit 15:11 und damit auch das Spiel mit 3:2. 
Nach der anfänglichen Enttäuschung über das verlorene Spiel, setzte sich bei den Damen der HSG nach und nach die Gewissheit durch, das man mit den anderen Teams mithalten kann.